Risikofaktor Baugrund

- wie lässt sich das Baugrundrisiko minimieren?

© INSITU Geotechnik ZT GmbH

Ziel

Ein Baugrundrisiko liegt vor, wenn die während der Ausführung von (Tief-)Bauarbeiten vorgefundene Boden- und Grundwassersituation von den erkundeten Verhältnissen abweicht, obwohl eine den Regeln der Technik entsprechende Untergrunderkundung durchgeführt wurde.

In der Praxis resultieren Risikofaktoren jedoch oftmals aus einer unzureichenden Erkundung der Untergrundverhältnisse. Daraus folgende Unklarheiten und Fehler in Planung, Ausschreibung und Ausführung können ein beträchtliches Risiko nach sich ziehen, wobei Mehrkosten oder der Eintritt eines Schadens den Aufwand einer ordnungsgemäßen Erkundung oft bei weitem übersteigen.

Im Rahmen dieses Seminars werden daher vor allem folgende Themenbereiche behandelt:

  • Rechtliche Aspekte und Haftungsfragen
  • Anwendungsbereich und Kosten für einzelne Maßnahmen der Untergrunderkundung
  • Praktische Fallbeispiele und aktuelle Rechtsprechung

Programm

Dienstag, 24. Jänner 2017

13.45 Uhr:   Registrierung der TeilnehmerInnen


14.00 Uhr: Begrüßung

 
14.10 Uhr: Rechtliche Aspekte und Haftungsfragen - wer trägt das Baugrundrisiko?

  • Grundsätzliche Haftungsfragen
  • Ist das Baugrundrisiko auf den Auftragnehmer überwälzbar, wo liegen die Grenzen dieser Überwälzbarkeit?
  • Prüf- und Warnpflicht / Folgen der Verletzung
  • Vertragliches Risikomanagement
  • Judikatur und Fallbeispiele
Dr. Christian RIESEMANN, M.B.L.-HSG

 
15.40 Uhr: Offene Fragen / Diskussion

 
16.00 Uhr: Kaffeepause

 
16.20 Uhr: Was tun bei Kontaminationen im Baugrund?

  • Verwaltungsrechtliche Grundlagen (ALSAG, WRG, DVO, AWG)
  • Verdachtsflächen und Altlasten in Österreich
  • Erkundung von Kontaminationen
  • "Recycling" von Brachflächen
DI Dr. Elisabeth WINKLER

 
17.00 Uhr: Geotechnische Erkundung zur Minimierung des Baugrundrisikos

  • Normative Grundlagen und Vorgaben
  • Überblick über die Maßnahmen zur Baugrunderkundung
  • Art und Umfang der Erkundung anhand von praktischen Fallbeispielen
DI Dr.techn. Hartmut SCHULLER

 
17.40 Uhr: Offene Fragen / Diskussion

 
18.00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Zielgruppe

Wir laden alle ZiviltechnikerInnenplanenden Baumeister und Ingenieurbüros, MitarbeiterInnen der fachlich befassten Abteilungen des Landes Steiermark sowie Baubezirksleitungen, Repräsentanten von Gemeinden, Bauträgern, Wohnbaugenossenschaften, Projektentwickler und alle sonstigen an der Thematik interessierten Zielgruppen, sehr herzlich ein, dieses Seminar zu besuchen.

Vortragende

Dr. Christian RIESEMANN, M.B.L.-HSG, Riesemann Rechtsanwalts GmbH, Graz

DI Dr. Hartmut SCHULLER, Ing. Kons. f. Bauingenieurwesen, INSITU Geotechnik ZT GmbH., Graz

DI Dr.techn. Elisabeth WINKLER, A 15 – Energie, Wohnbau, Technik des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung, Graz

Organisatorisches

Teilnahmegebühr: EUR 230,00 (exkl. 10 % MwSt.)
EURO 184,00 (exkl. 10 % MwSt.) für den / die  2. TeilnehmerIn mit derselben Rechnungsanschrift
EURO 115,00 (exkl. 10 % MwSt.) ab dem / der 3. TeilnehmerIn mit derselben Rechnungsanschrift

Inkl. Leistungen

  • Teilnahme am Seminar
  • Seminarunterlagen
  • Erfrischungsgetränke
  • Pausenbewirtung
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Termin:

Dienstag, 24. Jänner 2017
14.00 - 18.00 Uhr

Ort:

ZIVILTECHNIKER-FORUM
Schönaugasse 7 / 3.OG
8010 Graz 

Teilnahmegebühr:

230,00
(exkl. 10% MwSt.)

Anmeldeinfos:

Anmeldeschluss:
Mittwoch, 11. Jänner 2017

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