Kostenschätzung ‑ Kostenkontrolle ‑ Kostenprognose

Mögliche Genauigkeit von Kostenprognosen

Ziel

Aufbauend auf dem zweitägigen Seminar „Örtliche Bauaufsicht“ widmet sich dieses Hybrid-Seminar speziell der Kostenschätzung, Kostenkontrolle und Kostenprognose wobei insbesondere die Bereiche der gewerkeweisen Kostenkontrolle und der Kostenprognosen behandelt werden.

Das Hybrid-Seminar widmet sich den unterschiedlichen Arten von Kostenschätzungen sowie deren Möglichkeiten und Grenzen.
Anhand der Gewerkekostenschätzung (GKS) wird die Erstellung nachvollziehbarer Kostenschätzungen und Kostenberechnungen für Vorentwurf und Entwurf behandelt. Der Schwerpunkt liegt auf der komplexen Erfassung von Umbau- und Sanierungsprojekten ohne Wiederholungsfaktor oder Anwendung des BKI.

Neu hinzugekommen ist die nachvollziehbare Verwendung von Bandbreiten zur Risikoabschätzung und zur Ermittlung der Bandbreite von Kostenschätzungen, Kostenkontrollen und Kostenprognosen.
Die Berechnungsmethode basiert auf den Ergebnissen von Gerichtsgutachten.

Ziel des Hybrid-Seminars ist die Vermittlung von Grundlagen zur Anwendung der GKS und zur Handhabung einer Bandbreitenberechnung vom Kostenrahmen bis zu Kostenfeststellung.

Im Rahmen des Hybrid-Seminars werden den TeilnehmerInnen neben dem umfangreichen Skriptum auch Musterausdrucke der praktischen Anwendung zur Verfügung gestellt und während des Seminars erörtert.

Programm

Dienstag, 31. Mai 2022

TAGESABLAUF:

ab 08.45 Uhr:   Registrierung der TeilnehmerInnen
09.00 Uhr: Beginn des Seminars
10.40 Uhr:     Kaffeepause
11.00 Uhr: Fortsetzung des Seminars
12.30 Uhr: Mittagspause
14.00 Uhr: Fortsetzung des Seminars
15.40 Uhr: Kaffeepause
16.10 Uhr: Fortsetzung des Seminars
ca. 18.00 Uhr:   Ende des Seminars


Mittwoch, 1. Juni 2022

TAGESABLAUF:
 

ab 07.45 Uhr:   Registrierung der TeilnehmerInnen
08.00 Uhr: Beginn des Seminars
10.00 Uhr:     Kaffeepause
10.20 Uhr: Fortsetzung des Seminars
ca. 12.30 Uhr:   Ende des Seminars


PROGRAMMINHALTE:

Die Kosteneinhaltung spielt bei Bauprojekten eine immer größere Rolle.
Der Planer / die Planerin und die Bauaufsicht geraten immer leichter in Schwierigkeiten. Schadenersatzforderungen aufgrund von Kostenüberschreitung sind nicht unüblich.

In diesem Hybrid-Seminar sollen die techischen Möglichkeiten und Grenzen der Kostenschätzung aufgezeigt werden. Insbesondere werden unterschiedliche Herangehensweisen bei der Erstellung von Kostenschätzung für Umbauten und Sanierungen vorgestellt.

Für die Erstellung der Kostenschätzung eines Vorentwurfs werden unterschiedliche Methoden gegenübergestellt:

  • Berechnung nach Kennwerten
  • Berechnung nach Kostengruppen
  • gewerkeweiser Ansatz
Die objektbezogene Ermittlung der Reserven ist einer der wesentlichsten Punkte einer nachvollziehbaren Kostenschätzung.

Mit steigender Planungsgenauigkeit wird die Kostenschätzung des Vorentwurfs zur Kostenberechnung des Entwurfs verdichtet, die Reserven reduziert.

In einer begleitenden Kostenkontrolle werden nicht nur Aufträge und Abrechnung der ÖBA übernommen, sondern auch Änderungsevidenzen und Bauschadensabrechnungen eingebunden.

Die Führung von Änderungsevidenzen stellt einen wesentlichen Baustein der Kostenkontrolle und Kostenprognose dar.

Ausgehend von der Kostenberechnung des Entwurfs wird die Erstellung der Kostenprognose unter Einbindung der Aufträge, Abrechnungen und der Kostenänderungen vorgestellt.

Abhängig vom Projektfortschritt wird die Ermittlung der Bandbreite für die Prognosekosten erörtert.
Diese wird je nach Planungsgenauigkeit und Projektrisiko angesetzt und schrittweise bis zur Kostenfeststellung aufgelöst.

Die Bandbreite wird individuell anhand der verfügbaren Unterlagen abgeschätzt und nachvollziehbar in Ansatz gebracht. Das Risiko der Aufträge wird nachvollziehbar gemäß Abrechnungsfortschritt reduziert. Vertragsvereinbarungen werden ebenso abgebildet wie das Risiko möglicher rechtlicher Differenzen oder Abrechnungsfragen.
Der AG erhält auf Basis der Prognoseermittlung zusätzlich eine nachvollziehbare Bandbreitenberechnung, die die möglichen Ober- und Untergrenzen der Prognose darlegt.

Die Bandbreite der Kostenprognose ist ein wesentliches Instrument für die Projektsteuerung.

Zielgruppe

ZiviltechnikerInnen der Fachgebiete Architektur und Bauwesen, BauleiterInnen und MitarbeiterInnen, die im Unternehmen für komplexe Fragen der ÖBA, Kostenschätzungen und Kostenprognosen (Schwerpunkt Projektleitung und Projektsteuerung) verantwortlich sind sowie alle an der Thematik Interessierte.

Der Schwerpunkt des Seminars liegt bei den Anforderungen des Hochbaues. Hier werden Beispiele für die Bereiche Umbau, Sanierungen und Denkmalpflege erörtert.

Vortragende

DI Berndt SIMLINGER, Architekt, Wien

Organisatorisches

Teilnahmegebühr: EUR 480,00 (exkl. 20% MwSt.)
EURO 384,00 (exkl. 20 % MwSt.) für den / die  2. TeilnehmerIn mit derselben Rechnungsanschrift
EURO 240,00 (exkl. 20 % MWSt.) ab dem / der 3. TeilnehmerIn mit derselben Rechnungsanschrift

BONUSAKTION 2022:
Bei Buchung mehrerer (Hybrid)-Seminare des ZT-FORUMS für den Zeitraum Jänner bis Dezember 2022 erhalten Sie als VollzahlerIn nach Besuch als Dankeschön einen Gutschein in folgender Höhe:

EURO   62,50 (exkl. 20% MwSt.) nach 1 (Hybrid)-Seminar
EURO 125,00 (exkl. 20% MwSt.) nach 3 (Hybrid)-Seminaren
EURO 250,00 (exkl. 20% MwSt.) nach 10 (Hybrid)-Seminaren

Dieser Gutschein kann für alle (Hybrid)-Seminare des ZT-Forums (ausgenommen ZT-Kurse / Webinare / Exkursionen) innerhalb eines Jahres ab Ausstellungsdatum eingelöst werden. Pro Seminar ist nur ein Gutschein einlösbar. Nähere Infos finden Sie in unseren AGB.

Inkl. Leistungen

  • Teilnahme am Hybrid-Seminar
  • umfangreiche Seminarunterlagen

Veranstalter

ZIVILTECHNIKER-FORUM
für Ausbildung und Berufsförderung
Schönaugasse 7 / 3.OG
8010 Graz 

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Termin:

Dienstag, 31. Mai bis
Mittwoch, 01. Juni 2022
09.00 - ca. 18.00 Uhr /
08.00 - ca. 12.30 Uhr

Ort:

ZIVILTECHNIKER-FORUM
für Ausbildung und Berufsförderung
Schönaugasse 7 / 3.OG
8010 Graz 

oder

Ihr PC / Tablet / Smartphone

Teilnahmegebühr:

480,00
(exkl. 20% MwSt.)

Anmeldeinfos:

Anmeldeschluss:
Dienstag, 17. Mai 2022

Ansprechpartner

Michaela Moravi
Telefon: 0316 / 81 18 02-17
Telefax: 0316 / 81 18 02-5
E-Mail: michaela.moravi@zt-forum.at

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