Bauabsteckung, Foto DI Peter Skalicki-Weixelberger |
Der Kataster ist die öffentlich zugängliche, flächendeckende Beschreibung aller Grundstücke in Österreich und schafft als Grenzkataster gemeinsam mit dem Grundbuch Rechtssicherheit hinsichtlich des Liegenschaftseigentums und der Grundstücksgrenzen.
Dennoch treten in der Praxis oft Konflikte auf, wenn die tatsächlich bebaubare Fläche eines Grundstückes vor der Bebauung des Grundstückes nicht ausreichend erhoben wird. Spätestens vor Beginn der Detailplanung ist festzustellen, wo gebaut werden darf und welche Einschränkungen auftreten können.
Insbesondere im städtischen Raum ist dies im Hinblick auf Grenzabstände und Bebauungsdichte von großer Bedeutung und hat oft weitreichende Haftungen für die lagerichtige Ausführung zur Folge.
Im Zuge des Bauverfahrens beizubringende Nachweise, dass die in der BebauungsdichteVO festgelegten Mindest- / Höchstwerte der Bebauungsdichte eingehalten werden, sowie Bauabsteckungen des geplanten Gebäudes tragen zu mehr Rechtssicherheit für alle Beteiligten bei.
Im Rahmen dieses Seminars werden daher folgende Themen / Fragestellungen behandelt:
Dieses Seminar wird als Weiterbildung im Sinne des § 28 Abs. 4 des Steiermärkischen Baugesetzes anerkannt und der Besuch dieser Veranstaltung in einer Datenbank des Landes Steiermark, in welcher alle nichtamtlichen Bausachverständigen geführt werden, erfasst.
Dienstag, 19. Oktober 2017
| 13.45 Uhr: | Registrierung der TeilnehmerInnen |
| 14.00 Uhr: | Begrüßung / Einleitung DI Martin GRUBER / Mag. Doris JURSCHITSCH |
| 14.10 Uhr: | Rechtliche Rahmenbedingungen
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| 15.00 Uhr: | Qualität der Grenze - wie ermittle ich Grenzen, worauf ist vor der Bebauung eines Grundstückes zu achten? Fallbeispiele und Praxistipps aus der Sicht des Vermessers
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| 15.40 Uhr: | Offene Fragen / Diskussion |
| 16.00 Uhr: | Kaffeepause |
| 16.20 Uhr: | Die Haftung für die lagerichtige Ausführung
Dr. Volker MOGEL
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| 17.00 Uhr: | Nachweis der eingehaltenen Bebauungsdichte und Bauabsteckung während des Bauverfahrens - Instrumente für mehr Rechtssicherheit in der Praxis? Mag. Denise KIENBERGER / Mag. Sabine LEOPOLD |
| 17.40 Uhr: | Offene Fragen / Diskussion |
| 18.00 Uhr: | Ende des Seminars |
Wir laden alle ZiviltechnikerInnen, planenden Baumeister und Ingenieurbüros, Sachverständigen, MitarbeiterInnen der fachlich befassten Abteilungen des Landes Steiermark sowie Baubezirksleitungen, RepräsentantInnen von Gemeinden und alle sonstigen an der Thematik interessierten Zielgruppen, sehr herzlich ein, dieses Seminar zu besuchen.
DI Martin GRUBER, Architekt, gerichtlich beeideter Sachverständiger für Architektur und Hochbau, planorama ZT GmbH, Graz
Dr. Volker MOGEL, LL.M., Rechtsanwalt, geschäftsführender Gesellschafter der Kaan Cronenberg Rechtsanwälte GmbH, Graz
DI Peter SKALICKI-WEIXELBERGER, Ing. Kons. f. Vermessungswesen, INNOGEO ZT GmbH, Vorsitzender des Ausschusses Digitalisierung der ZT-Kammer für Steiermark / Kärnten, Mitglied der E-Government Expert Groups der WKO, Präsident der AGEO, Graz
HR Mag. Andrea TESCHINEGG, A 13 - Umwelt und Raumordnung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung, Graz
Mag. Doris JURSCHITSCH, Leiterin der Bau- und Anlagenbehörde des Magistrates der Stadt Graz
Mag. Denise KIENBERGER, Referatsleiterin der Bau- und Anlagenbehörde des Magistrates der Stadt Graz
Mag. Sabine LEOPOLD, Bauamt der Gemeinde Laßnitzhöhe bei Graz
Teilnahmegebühr: EUR 240,00 (exkl. 10 % MWSt.)
EURO 192,00 (exkl. 10 % MWSt.) für den / die 2. TeilnehmerIn mit derselben Rechnungsanschrift
EURO 120,00 (exkl. 10 % MWSt.) ab dem / der 3. TeilnehmerIn mit derselben Rechnungsanschrift
ZIVILTECHNIKER-FORUM
für Ausbildung und Berufsförderung
Schönaugasse 7 / 3.OG
8010 Graz
Donnerstag, 19. Oktober 2017
14.00 - 18.00 Uhr
ZIVILTECHNIKER-FORUM
Schönaugasse 7 / 3.OG
8010 Graz
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240,00 |
Anmeldeschluss:
Donnerstag, 05. Oktober 2017
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